Liebe Freunde und Förderer der Malteser in Leverkusen,
liebe Malteserinnen und Malteser,


Ihre Arbeit unterstreicht, dass sich im Erzbistum Köln ein Blick über die Stadtgrenzen von Köln hinaus lohnt. Es ist nicht alleine das Bayer-Kreuz, das weit strahlt. Was bei den Maltesern in Leverkusen passiert, beeindruckt uns auch in der Kölner Diözesangeschäftsstelle immer wieder. Ich weiß, dass in Leverkusen mehr stattfindet, als in diesen Newsletter passt. Ihre Arbeit in Haupt- und Ehrenamt wird in der gesamten Diözese wahrgenommen!

Es ist das enge Zusammenspiel von Ehren- und Hauptamt, das Sie auszeichnet und das Sie immer wieder in die Lage versetzt, wirksam, schnell und flexibel zu helfen, wo Sie gebraucht werden. Über den Herzenswunsch-Krankenwagen wurde schon viel geschrieben und berichtet, aber mit diesem Projekt haben Sie einen Leuchtturm in die Malteserwelt gesetzt und bewiesen, dass innovatives Denken sehr viel bewirken kann. Dass es sich lohnt, immer wieder bestehende Dienste und Angebote zu hinterfragen und offen für neue Herausforderungen zu sein.

Wir Malteser wollen Menschen nah sein, die krank, alt, verletzt oder einsam sind. Dies ist unser Selbstverständnis, das wir aus unserem Glauben heraus leben. Wir wollen aber auch, dass sich haupt- und ehrenamtliche Malteser bei uns wohlfühlen. Ihr Team in Leverkusen ist für mich ein starkes Beispiel für so eine intakte, ja fast schon familiäre Dienstegemeinschaft.
Bleiben Sie bitte auf diesem Kurs!

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr Martin Rösler
Diözesangeschäftsführer

Malteser gingen hoch hinaus


Dass unser Team nicht nur bei der täglichen Arbeit leistungsstark ist, zeigte sich auch bei unserem diesjährigen Betriebsausflug in den Hochseilgarten K1 in Odenthal. Hier hatte die Sicherheit oberste Priorität, aber auch Spaß und Teamarbeit wurde großgeschrieben. Mit Muskelkraft, Technik und Feingefühl meisterten wir die einzelnen Schwierigkeitsgrade.
Nach einer anstrengenden Kletterpartie ließen wir den Abend im typisch bayrischen Stil mit Brotzeit und einer Maß Bier fröhlich ausklingen.

Neben vielen spannenden Erlebnissen wollen wir aber unseren eigentlichen Auftrag nicht vergessen: Menschen in Not helfen und da, wo es nötig ist, Leben retten! Das geht nur in einem starken Team. Willst auch Du dabei sein? Wir freuen uns auf Deine Verstärkung!

Ehrenamtsbörse in Opladen – Wir waren dabei!


Am 9. September 2018 fand das Brückenfest in der Bahnstadt Opladen in Verbindung mit der Ehrenamtsbörse statt. Auch wir waren dabei und stellten unsere haupt- und ehrenamtlichen Dienste wie den Hausnotruf, den Rettungsdienst, den Besuchs- und Begleitdienst, die Malteser Jugend und nicht zuletzt die Erste Hilfe-Ausbildung vor.

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen präsentierten wir mit einer gemeinsamen Vorführung unseren Rettungsdienst. Bei einer realistisch simulierten Personenrettung aus einem verunfallten PKW stellten alle Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis. Dies, und natürlich auch der Einsatz von Spezialwerkzeugen, fand bei den Zuschauern der gut besuchten Veranstaltung großen Anklang.

Das Tüpfelchen auf dem „i“ an diesem Tag war der Besuch vom NRW Ministerpräsidenten Armin Laschet. Mit großem Interesse hat er sich über unsere Arbeit informiert. Wir konnten ihm Einiges über unsere hauptamtlichen Dienste, die modernen Ausbildung-Standards und natürlich unser ehrenamtliches Engagement in und für Leverkusen erzählen.

Leverkusener Gesundheitstag


“Wenn nicht jetzt, wann dann? – Prävention geht uns alle an!“ appellierte das Motto des erneut gut besuchten 3. Leverkusener Gesundheitstag am 15. September 2018. Mit einem informationsreichen Stand waren auch wir mit unseren verschiedenen Diensten dort vertreten.

„So was brauche ich doch gar nicht! – Ich bin viel zu jung für ein Hausnotrufsystem!“ So die erste Reaktion vieler Menschen, die sich bislang noch keine Gedanken über so ein Notrufsystem gemacht haben. Doch viele haben die Vorteile für sich erkannt. Ein Hausnotrufsystem ist nicht nur für Hilfsbedürftige sinnvoll, sondern auch für Menschen, die alleine Leben und im Notfall per Knopfdruck Hilfe rufen können.

Sicherheit ist das Ergebnis von Vertrauen und Verantwortung.
Interessieren Sie sich auch für den Hausnotruf? Sprechen Sie uns an - wir sind gerne für Sie da.

Team Escape


Am 16. September ging es für die Jugendgruppe nach Köln in die Räumlichkeiten von Team Escape. Das ganze nicht ohne Hintergedanken der Jugendleiter: Die Jugendlichen mussten zusammenarbeiten, Rätsel lösen und nachforschen um am Ende den fiktiven Kriminalfall zu lösen und dem Raum innerhalb von 60 Minuten wieder zu entkommen. Um den Ehrgeiz ein bisschen anzustacheln, ging es in zwei Gruppen gegeneinander um die Wurst. Team Roomster konnte sich letztendlich knapp gegenüber Team Vito durchsetzen und feierte den Triumph gebührend.
Als Abschluss des gemeinsamen Tages gab es noch frische Pizza bei selbstgemachten Eistee und dem ein oder anderen angeregten Gespräch.

Justus Westermann
EE NRW LEV 02
Gruppenführer Sanitätsdienst

Schlebuscher Wochenende


Zum 25. Mal wurde am 15.09. und 16.09.2018 im Herzen des „Dorfs“ das „Schlebuscher Wochenende“ gefeiert. Auch hier waren wir mit unseren Kollegen und Kolleginnen vor Ort und haben unsere Dienste und Ehrenämter präsentiert. An beiden Tagen hatten wir wieder Glück mit den Besuchern und dem Wetter, auch wenn der Samstag noch recht kalt erschien, war der Sonntag mit viel Sonne und noch mehr freundlichen, interessierten Besuchern gesegnet.

Ich hätte gerne wieder eine Aufgabe


Heute möchten wir an dieser Stelle eine Besuchte zu Wort kommen lassen. Wir haben mit Frau Hedwig Schmitz (83 Jahre) gesprochen, die sich nach dem Tod ihres Mannes im Juli dieses Jahres beim Besuchs- und Begleitdienst der Malteser (BBD) gemeldet hatte.

BS: Frau Schmitz, wodurch sind Sie auf den Besuchsdienst der Malteser Leverkusen aufmerksam geworden?

Frau Schmitz: Ich bin Mitglied bei den Maltesern. Auf dieses Angebot der Malteser bin ich durch Informationsmaterial aufmerksam geworden.
Ich habe meinen Mann nach einem Schlaganfall fünf Jahre gepflegt. Nach einer Operation hat sich sein Zustand sehr verschlechtert. Obwohl mein Mann pflegebedürftig war, konnte ich mit ihm sprechen, ich hatte eine Aufgabe. Nach seinem Tod im Juli dieses Jahres macht mir die Einsamkeit sehr zu schaffen.

BS: Was wünschen Sie sich von einem Besuchs- und Begleitdienst?

Frau Schmitz: Ich wünsche mir, einen Ansprechpartner zu haben. Besuch würde mir guttun, um von den quälenden Gedanken an den Tod meines Mannes wegzukommen, etwas Ablenkung zu haben.

BS: Frau Schmitz, wie finden Sie unsere Leitsätze: „Wir als Malteser in Leverkusen…
1. … leben unseren Glauben aktiv als moderne Hilfsorganisation.
2. … zeigen Präsenz und leisten schnell und zuverlässig Hilfe für die Menschen, die unsere Unterstützung benötigen."
Welche Erwartungen haben Sie?

Frau Schmitz: Die Leitsätze gefallen mir sehr gut. Wenn ich jünger wäre und es noch einmal so wäre, wie es war, würde ich auch so etwas tun wie Sie. Ich hätte so gerne wieder eine Aufgabe. Es wäre gut, wenn ich einem anderen Menschen helfen könnte. Dazu müsste ich aber selbst wieder festen Boden unter den Füßen haben.

BS: Vielen Dank für das Gespräch

Dr. Brigitte Schorz
Leiterin Besuchs- und Begleitdienst

Malteser - wieder zertifizierter Rettungsdienst


Leverkusen. Der Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes ist jetzt neu zertifiziert worden. „Alle auditierten Rettungswachen in Leverkusen erfüllen wie die anderen deutschlandweit 250 Malteser Wachen, aus denen jährlich mehr als eine Million Einsätze für die Notfallrettung und den Krankentransport erfolgen, die neuesten Ansprüche“, freut sich Tim Feister, Kreisgeschäftsführer der katholischen Hilfsorganisation im Kreis Rheinland-Ost. In einem zweijährigen Prozess hat sich die Hilfsorganisation auf die neuen Vorgaben umgestellt. Die Hälfte der 127 Dokumente des Handbuchs wurde völlig überarbeitet. Im Audit mussten die Malteser aus Leverkusen beweisen, dass ihre rund 40 Mitarbeiter und 10 Rettungsmittel die hohen Qualitätsnormen erfüllen können.

Der Hilfsdienst hält im gesamten Rheinland wie z.B. in Bonn, Düsseldorf, Leverkusen und Bornheim das Qualitätsmanagement freiwillig ein. „Wir gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und wollen zum Schutz unserer Patienten mehr erreichen“, sagt Tim Feister. Insbesondere geht es darum, die Risiken in der Notfallrettung und im Krankentransport zu erkennen und sie zu minimieren. Feister: „Eine praktische Frage für uns lautete: Wie stellen wir sicher, dass bei einem nächtlichen Rettungseinsatz bei starkem Regenfall an einer Unfallstelle das richtige Medikament aus der Schublade gezogen wird, um den Patienten in lebensbedrohlicher Lage schnellstmöglich und adäquat zu versorgen? – Antwort: „Das Medikament befindet sich immer in derselben Schublade, es wird immer dieselbe Farbmarkierung am Medikament sein, bestimmte Medikamente befinden sich immer in einer bestimmten Form von Ampulle und es schauen immer mindestens vier Augen auf das Präparat, bevor es injiziert wird.“

Bereits seit 1998 arbeiten die Malteser mit einem systematischen Qualitätsmanagement im Rettungsdienst und wurden seitdem regelmäßig bundesweit zertifiziert. Neu an der DIN ISO 9001:2015 ist unter anderem ihre Konzentration auf die Verantwortung der Unternehmensleitung. Es bleibt also nicht der einzelnen Rettungswache überlassen, wie sie zum Beispiel dafür sorgt, dass nach jedem Einsatz die Fahrzeuge desinfiziert und gereinigt werden. Es ist vielmehr Aufgabe der Geschäftsleitung, die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Standards zu erreichen. Mittels Checklisten, wie sie auch Piloten im Flugzeug durcharbeiten, kann jeder Mitarbeiter sicher sein, alles bedacht und richtig gemacht zu haben. Außerdem gehören Fortbildungen zum Repertoire der Rettungskräfte. „Unsere bereits gut ausgebildeten Kräfte müssen jedes Jahr zusätzlich mindestens 30 Stunden Fortbildung betreiben. So sind zum Beispiel alle unsere Mitarbeiter darauf vorbereitet, mit demenziell erkrankten Patienten oder Angehörigen richtig umzugehen“, sagt Tim Feister.

Mit dem Aufkleber „Qualität rettet Leben“ weisen die Malteser an ihren Fahrzeugen auf ihren Qualitätsanspruch hin.


Maltesergesichter
Jamie Lee Weidner

19 Jahre

Wie bist Du zu den Maltesern gekommen?
Zu den Maltesern bin ich über die neue Jugendgruppe, die sich 2016 gründete, gekommen. Als Marienschülerin war ich eine von vielen Schülern, die sich gerne weiter mit erster Hilfe beschäftigen wollten und da fand ich in der Jugendgruppe eine gute Mischung aus Freizeitgestaltung und Neues lernen.

Was machst du bei den Maltesern genau?
Ich bin im Bereich der Jugend und des Katastrophenschutzes tätig. In der Jugendgruppe bin ich sowohl Mitglied als auch Jugendvertreterin und Gruppenleiterassistentin. Gemeinsam mit anderen gewählten Vertretern der Jugend entscheiden wir über kommende Unternehmungen und gestalten gemeinsam die Gruppenstunden. Im Erwachsenenverband bin ich als Helferin tätig und nehme an unterschiedlichen Sanitätsdiensten sowie Einsätzen des Katastrophenschutzes teil.

Was gefällt Dir besonders bei den Maltesern?
Im Jugendverband habe ich viele Freunde gefunden, die alle ein ähnliches Interesse haben. Genau das schätze ich auch im Erwachsenenverband. Gemeinsame Fortbildungen und Einsätze, bei denen man immer etwas voneinander lernen kann und oft neue Leute kennen lernt, gefallen mir besonders gut.

Dein schönstes Erlebnis bei den Maltesern?
Über die Malteser habe ich die Möglichkeit bekommen, mich zuerst zum Rettungshelfer NRW auszubilden und aktuell zum Rettungssanitäter weiterzubilden. Sehr gut gefällt mir, dass ich mit allem Neuen, was ich lerne, auch mehr von den unterschiedlichen Einsätzen, die ich erlebe, verstehe. Dieses ständige „etwas Neues lernen“ und neue Erfahrungen sammeln ist immer wieder ein tolles Erlebnis.

Der Gedanke zum Schluss...


Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

Impressum


Malteser Hilfsdienst e.V. - Stadtgeschäftsstelle Leverkusen
Bezirk Rheinland, Kreis Ost
Overfeldweg 80
D-51371 Leverkusen

Kontakt


Inhaltlich Verantwortlicher: Tim Feister
Telefon: +49 (0) 214 / 86 85 10
E-Mail: newsletter@malteser-leverkusen.de